AG-Treffen:
mittwochs,
20 Uhr im Tee-Ei
(Untermarkt 5)

Terminplan Sommersemster

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"Glyphosat; Prof. emer. Dr. Monika Krüger“ 29.05.2018

Ringvorlesung und Filmreihe

2013

Eine Wochenend-Fahrt ins Erzgebirge, das sollte mein (fast) erster Eindruck von einer AG werden, von deren Vielfalt und Tatkraft mich heute keiner mehr überzeugen muss. „Ersti-Wochenende“ heißt das, was die AG Umwelt sich da ausgedacht hat und ist, wie der Name schon sagt, zum Kennenlernen für ‚vielleicht-bald-neue‘ AG-Mitglieder da.

Treffen war am Freitag am Bahnhof, was für mich erst einmal einen Marsch durch halb Freiberg bedeutete, doch nachdem das und die mehrstündige Fahrt überstanden waren – wobei sich spätestens im Bus auf der letzten Etappe der Fahrt die ersten Spielchen einbürgerten – waren wir … dem Wald nahe. Da mussten wir jetzt also durch. Zu Fuß. Und eines der erfahreneren AG-Mitglieder war auf einmal auch noch weg. Vom Waldgeist geholt, wie es hieß. Aber es hatte uns letzte Worte hinterlassen. Und die führten uns zum Beginn einer Schnitzeljagd quer durch den Wald, die trotz unfreiwilliger Abkürzung bis in die Dunkelheit andauerte. Naja gut, wir haben Herbst. Irgendwann waren wir dann doch angekommen, an der Hütte, die für die nächsten zwei Tage unser aller Unterkunft sein sollte, es wurde gekocht, gespielt und sich über Rommée-Regeln bekriegt.

Aber irgendwie ist dann doch jeder mal schlafen gegangen, sodass der Samstag einigermaßen erholt mit gemeinsamem Frühstück beginnen konnte. Ein Großteil der Gruppe zog dann gestärkt zum eigentlichen Grund unseres Aufenthalts hier: Wir wollten ja dem Verein, der sich um diese Waldgebiete kümmert, helfen. Was im Klartext hieß: Jetzt wird Hecke gepflanzt. Nur ein paar einzelne blieben bei der Hütte, bereiteten Essen vor, buken Brot und unterhielten sich über die Angewohnheiten von Hefe. Als noch Zeit war, gingen wir ein erstes Mal Pilze sammeln und – da die Heckenpflanzer-Gruppe, als sie zum Mittag zurückkehrte, bereits fertig war und kein Schichtwechsel gebraucht wurde, wie ursprünglich gedacht – nach dem Essen auch noch ein zweites Mal. Da sich so einige streitbare Pilze fanden, wurde der Abend sehr lustig, vor allem weil das Lagerfeuer und diverse Spiele durchaus zur Stimmung beitrugen.

Am Sonntag morgen waren nicht alle so erholt, wie am Tag zuvor, aber Frühstück gab‘s dennoch und dann wurde gepackt. Wir wollten – oder mussten – schließlich zurück. Unser Rückweg durch den Wald wurde diesmal nicht von einer Schnitzeljagd, sondern von einer Führung des Försters begleitet, der uns eine Menge über die verschiedenen Baumarten und die Probleme von unterschiedlichen Aufforstungs-Strategien berichtete. Und dann saßen wir auch schon wieder im Bus, dann im Zug und schließlich wieder in Freiberg.

Es war ein turbulentes Wochenende. Aber es hat auch Spaß gemacht, ich habe viel gelernt und die AG Umwelt kennengelernt. Mich werden die so schnell sicher nicht mehr los.

Zuletzt geändert: %2014/%01/%23 %15:%Jan
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